HavelQueen-Achter – Schwung in die Kiste

Auch in diesem Jahr möchten wir als  „HavelQueen-Achter“ in der schnellsten Ruderliga Deutschlands mitmischen.

Nach einem durchwachsenen Jahr, bei dem wir auf unsere erfahrene Schlagfrau Anna Korge sowie Stephanie Schiller im Mittelschiff verzichten mussten, freuen wir uns, diese nach und nach als frisch gewordene „Mamas“ ab und zu im Boot begrüßen zu dürfen.

Kerstin Peters, Daniela Deuter und Nina Lindholm haben leider ihren Rücktritt aus dem HavelQueen-Achter Team bekanntgegeben, das schmerzt, dennoch freuen wir uns, dass wir auf die drei weiterhin zählen können, vor allem wenn es darum geht, das Team zu unterstützen.

Nun sind wir gespannt auf unsere mittlerweile 4. Saison mit all ihren Überraschungen und Herausforderungen.

Wenn wir eins jetzt schon sagen können, dann dass es bei uns nie langweilig wird. Wie bereits in den letzten Jahren gibt es einige personelle und geografischeVeränderungen. Der Berliner Männerachter, bekannt unter dem Namen „78er DWB Holding Achter“, ist vom RVB Berlin zur Ruder-Union Arkona umgezogen.

Bereits im letzten Jahr konnten wir oft vom gemeinsamen Training mit diesem Achter profitieren und so gab es für uns nur eine Option – wir ziehen mit um. Also für die Jungs ein neuer Name – Hauptstadtachter und für uns wieder eine neue Heimat. Dennoch freuen wir uns sehr, wie herzlich wir bei der Ruder-Union Arkona empfangen wurden.

Zuckerbrot und Peitsche

Nach einem sehr enttäuschenden 9. Platz in der Gesamttabelle im Jahr 2016 sollte in diesem Winter etwas anders werden. Erfolg ist kein Glück und so wurde der Trainingsplan kurzerhand um weitere Einheiten und Belastungen erweitert. Erste Erfolge des kontinuierlichen Trainings wurden bereits beim Berliner Ergo-Cup sichtbar. Hier konnten sich Juliane, Mandy und Jessika über die 2000m beachtlich schlagen. Aber auch beim Women´s Head in London (Platz 53 von 322) und der Berliner Frühjahrsregatta konnten wir zeigen, dass wir dieses Jahr gut drauf sind.

Kleiner, leichter schneller

Kampf dem Mittelmaß ist und bleibt aber unser Motto. Unser Kader hat sich im Gegensatz zum letzten Jahr deutlich vergrößert. Zumindest die Anzahl der Ruderinnen, denn im Durchschnitt sind wir kleiner, leichter aber mit einem Blick auf die Ergozeiten auch schneller geworden.

Wir freuen uns, dass wir mit Allegra Lorenz, Ylva Steinhäußer, Sophie Platte, Katrina Meyer, Louisa Neuland, Larissa Richter, Anni Eichler und Constance Chucholowski einige sehr ehrgeizige Neuzugänge gewinnen konnten. Aber auch Franziska Haupt ist nach einem Jahr Auszeit wieder mit an Bord.

Dank dieser tatkräftigen Unterstützung ist es uns in diesem Jahr gelungen fast jede Woche 3 – 4 Mal aufs Wasser zu gehen. Am Trainingswochenende (19.5.-21.5) konnten wir sogar 3 (!!) Achter mit Hilfe der Jungs aufs Wasser bringen.

Natürlich ist es nicht immer leicht so eine große Anzahl von Sportlerinnen unter einen Hut zu bekommen. Deshalb sind wir froh, dass Wiebke Kaufhold sich ein zweites Jahr dem Posten des Teamkapitäns stellt. Gleichzeitig rutscht die Chefin fest auf Platz 7 im Achter. Außerdem wird Thomas Schiefke uns auch dieses Jahr zusätzlich zu den Jungs betreuen und versuchen, in der Spur zu halten.

Ein stetiges Problem bleibt uns aber gegeben – wir suchen nach der Steuerfrau! Nach Marianne im ersten, Kati Kruse im zweiten und Leona Grote im dritten, werden wir auch das vierte Jahr mit einer oder sogar zwei neuen Steuerfrauen bestreiten. Neben Lisa Hellmers wird uns Emily Leberecht auf dem kürzesten Weg ins Ziel bringen.

Wir sind motiviert und wollen zeigen, dass wir in die erste Hälfte der Tabelle gehören.

Es gibt nur ein Ziel und das heißt Angriff!

Ein herzliches Danke an unsere Sponsoren!

Frank Rösiger (private)